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Hochzeit, Tradition und das Strumpfband der Braut

Hochzeit, Tradition und das Strumpfband der Braut

Wenn Tradition auf Moderne trifft, dann kann dies auch eine Hochzeit betreffen. Eine Hochzeit wird immer in Verbindung mit Traditionen gesehen.

Braut vor dem Spiegel

Viele dieser Traditionen sind allerdings in Vergessenheit geraten. Dazu gehört auch das Strumpfband der Braut. Sprechen frisch vermählte über ihre Hochzeitsfeier, dann ist selten auch mal die Rede von einem Strumpfband. Dieser alte Brauch um das besagte Strumpfband ist jedoch längst nicht „out“, sondern einfach in den neuen und modernen Varianten der Hochzeitsfeiern untergegangen. Altes weicht Neuem und irgendwann besinnt man sich wieder auf die alten Dinge von früher. So scheint es auch mit dem Strumpfband der Braut zu sein. Man setzt wieder mehr auf Tradition. Und bei einer Hochzeit bedeutet dies mitunter, dass Brautpaare alte Bräuche wieder aufleben lassen und damit für viel Spaß und Unterhaltung der Gäste sorgen.

 

Die Tradition des Strumpfbands für die Braut besagt, dass dieses unter dem Brautkleid getragen wird. Spielt dieses kleine Accessoire heute eine große Rolle, so war ihm in früheren Zeiten eine funktionale Rolle zuteilgeworden. Wie der Name bereits aussagt, hält das Strumpfband Strümpfe. Diese bleiben dadurch an ihrem Platz und verrutschen nicht. Erstmals in Vergessenheit geriet es, als die halterlosen Strümpfe ihren Siegeszug begangen. Die Braut von heute allerdings legt bei ihrer Hochzeit wieder Wert darauf, unter ihrem Brautkleid ein Strumpfband zu tragen. Die Tradition verlangt, dass sie es am linken oder rechten Bein trägt. Während der Hochzeitsfeier wechselt das Strumpfband auf verschiedene Weise den Besitzer. Dies kann durch das Werfen oder das Versteigern des Strumpfbandes geschehen. Das Werfen erinnert an das Werfen des Brautstraußes. Der Unterschied liegt darin, dass der Brautstrauß einem unverheirateten weiblichen Gast zugeworfen wird. Das Strumpfband hingegen wird den unverheirateten männlichen Gästen zugeworfen. Fangen zwei Männer das Strumpfband, müssen sie zusammen einen Tanz aufs Parkett legen. Dies sorgt im Allgemeinen immer für großen Spaß.

 

Das Versteigern des Strumpfbandes sorgt für den größten Unterhaltungsfaktor. Die Versteigerung übernimmt in der Regel der Brautvater, der damit den Umsatz in der Brautkasse ankurbelt. Dabei versucht er mit allen Mitteln, eine hohe Geldsumme für das Strumpfband zu ersteigern. Wie kommt nun das Strumpfband von der Braut zur Versteigerung oder zum Zuwerfen zu den entsprechenden Personen? Ganz einfach, der Bräutigam darf das Strumpfband an sich nehmen. Aber nicht auf normale Art und Weise. Er muss versuchen, dies mit dem Mund und den Zähnen zu bewerkstelligen. Es ist gar nicht viel Tradition notwendig, um eine schöne und unterhaltsame Hochzeitsfeier zu erleben.