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Krawatte oder Schlips

Krawatte oder Schlips, und was es sonst noch darüber zu wissen gibt

Wer Anzug trägt, der verzichtet nicht auf eine Krawatte. Es handelt sich um das Accessoire schlechthin für Anzugträger. Im Geschäftsleben ist sie ein Muss und zu allen anderen Gelegenheiten ist Mann mit Anzug und Krawatte immer gut und passend gekleidet. In der Herrenbekleidung ist die Krawatte längst ein fester Bestandteil und ein Klassiker sowieso. Ursprünglich wurde die Krawatte als Schleife um den Hals gebunden, was man dann als eine Fliege bezeichnete. Auch heute noch ist dieser Begriff bekannt. Mit der Zeit veränderte sich die Fliege derart, dass die Schleifen immer länger wurden, bis dann schließlich die Krawatte geboren war. Ob man nun eine Fliege oder eine Krawatte umbinden möchte, ist sicherlich eine Stilfrage. Glücklicherweise gibt es von Beidem eine große Auswahl, sodass der anspruchsvolle Mann von heute unter zahlreichen Modellen wählen kann.

Schöne Krawatten und Plastrons im Hochzeitshaus Stuttgart

Die Herkunft der Krawatte ist vielen nicht bekannt. Die Krawatte ist in Kroatien beheimatet. Bereits im 17. Jahrhundert trugen kroatische Soldaten Halsbinden und Tücher. Die modebewussten Franzosen fanden schnell Gefallen an dem Stoff, der in Form einer Rosette am Kragen getragen wurde. Die längeren Enden fielen dabei einfach über die Brust herunter. Weniger als Accessoire, sondern mehr als Schutz des Halses dienten die Tücher damals. Die Franzosen waren begeistert und nahmen die Idee mit nach Hause. Und mit der Zeit wurde aus der Bezeichnung „à la croate“ der Begriff „la cravate“. Auch in England wurde die Cravate bekannt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie hier salonfähig und bald auch schon in ganz Europa und Amerika. Wie unschwer zu erkennen ist, hat die Krawatte bereits eine lange Reise hinter sich, bis sie zu dem geworden ist, was wir heute in der Mode vorfinden.

 

Frauen und Krawatten? Das ist nicht nur heute ein Modetrend. Zwar sind Krawatten Symbol für Männlichkeit, dennoch waren es adlige Damen, die im 17. Jahrhundert die Krawatte als Teil ihrer Reitbekleidung besaßen. Später, Ende des 19. Jahrhunderts, waren es wieder die Damen, die zum Segeln und Radfahren Krawatten trugen. Marlene Dietrich – die Stilikone – zeigte den Damen, dass maskuline Mode modisch und tragbar ist.

 

Die Krawatte, die man heute als solche kennt, wurde im Jahr 1924 entwickelt. Der New Yorker Jesse Langsdorf zeichnete dafür verantwortlich. Die Krawatte hat eine lange Geschichte und gilt bis heute als Garantie für einen seriösen Auftritt.